Natürlich geht es bei der Conversion-Optimierung um eine gesteigerte Conversion-Rate. Es geht um mehr Umsatz, mehr Gewinn, mehr Freude am eCommerce und oftmals um nackte Zahlen. Aus drei werden vier Prozent Conversion-Rate, aus vier fünf und... das lässt sich eventuell noch weiter steigern! Aber es geht nicht nur um die nackten Zahlen. Testing bei Conversion-Optimierung gibt Testern auch die Gelegenheit, den vielleicht größten Unbekannten in ihrem Geschäft intensiver kennen zu lernen: seinen potenziellen Kunden!
Ein Gespür dafür, was wirken könnte!
Tester sollten nie alleine auf die Zahlen achten. Letztlich sagt jedes Testergebnis auch etwas über die potenziellen Kunden aus, die sich auf der Originalseite und auf Testvarianten tummeln. Nehmen wir beispielsweise eine Website für einen Immobilienmakler. Die Testergebnisse können etwa Fragen beantworten wie:
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Sind prominent präsentierte Zertifikate für potenzielle Kunden wichtig?
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Lieben sie eine eher emotionale oder sachliche Ansprache?
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Mögen sie die knackige oder eher die nüchterne Überschrift?
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Darf sich ein Immobilienmakler aus ihrer Sicht witzig präsentieren?
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Sind ihnen erste Bilder von Immobilien bereits auf der Startseite wichtig?
Bestenfalls formt sich durch jedes Ergebnis eines A/B- oder multivariaten Tests im Tester ein immer besseres Bild des Kunden. Schauen Sie daher nach dem Test nicht alleine auf die gestiegene oder gesunkene Conversion-Rate. Fragen Sie sich nach jedem Test auch, ob Sie etwas über Ihre potenziellen Kunden lernen können. Oftmals heißt die Antwort: ja!
Wer Tests geschickt dazu nutzt, seine Kunden besser kennen zu lernen, entwickelt früher oder später ein Gespür für sie. Er ahnt immer mehr, welche Elemente einer Website wo platziert werden könnten, um das definierte Marketingziel mit den angelockten potenziellen Kunden am besten zu erreichen. Das kann Ihnen auch beim Testing helfen. Tappen Sie anfangs oftmals noch ziemlich im Dunklen, welche Änderungen an einer Website besonders große Erfolge versprechen könnten, wird die Suche nach der passenden Testidee in der Regel einfacher, wenn Ihre Kunden Ihnen vertrauter geworden sind. Aber Vorsicht! Die Sache hat auch ihre Tücken.
Der Kunde bleibt für Überraschungen gut
Glauben Sie niemals, Sie kennen Ihre potenziellen Kunden mit all ihren Vorlieben jetzt so gut, dass Sie fortan auf Tests verzichten können. Egal, wie viel Sie über potenzielle Kunden zu wissen glauben, diese Menschen sind und bleiben immer für eine Überraschung gut. Solche Überraschungen offenbaren sich nur durch Tests! Zugleich sollten Sie Ihren potenziellen Kunden bei Tests mitunter auch Änderungen zumuten, von denen Sie glauben, dass sie ihnen eher nicht gefallen oder dass sie eher keine Wirkung auf die Conversion-Rate haben. Sie wissen ja: Die Sache mit den Überraschungen. Es ist gut, wenn man versucht, seine potenziellen Kunden besser kennen zu lernen. Es ist schlecht, wenn man glaubt, man kenne sie bereits gut genug.











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