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Usability

Usability, auch Benutzerfreundlichkeit genannt, bezeichnet die Art und Weise, wie Internetuser die Bedienung einer Webseite empfinden. Wenn man sich intuitiv und ohne große Schwierigkeiten auf einer Internetseite orientieren kann und das Gesuchte schnell findet, ist diese Webseite benutzerfreundlich. Der Begriff Usability ist aber nicht allein auf die Nutzung eines PCs beschränkt.

Wissen zum Thema Usability

Die wissenschaftliche Definition

Die DIN EN ISO 9241 definiert die Gebrauchstauglichkeit eines Produktes mit Fokus auf Softwareprodukten. Sie beschreibt Usability als die gekonnte Kombination aus Zufriedenheit des Users, Effektivität und Effizienz. Grafik, Gestaltung, Farben, Kontraste, Schriftgrößen und die einfache Verständlichkeit von Inhalten sind wichtige Faktoren der User Experience. Sie entscheiden darüber, ob sich der Internetbesucher auf den Seiten wohlfühlt und hier länger verweilt oder ob er rasch weiterklickt.

Die Bedeutung der Usability

Für Unternehmen hat die Benutzerfreundlichkeit an wirtschaftlicher Bedeutung zugenommen. Der Internetuser hat heute hohe Erwartungen an die Präsentation von Informationen und Produkten. Er ist auch nicht bereit, viel Zeit für die Internetsuche aufzuwenden. Findet er das Gesuchte nicht innerhalb kürzester Zeit, klickt er weiter und kommt nicht zurück.
Unternehmen haben deshalb nur wenige Sekunden Zeit, um aus Interessenten Kunden zu machen. Je benutzerfreundlicher eine Webseite gestaltet ist, desto größer die Chance auf Erfolg.

Usability in der Praxis

Was aber bedeutet das in der Praxis? Wie müssen Webseiten gestaltet sein, damit sie benutzerfreundlich sind? Die Internetseite muss sich den Bedürfnissen des Users anpassen.

  • Kann man die Schriftgröße verändern, sodass sie für Menschen mit Sehschwächen besser lesbar ist? Das ist ein wichtiger Faktor.
  • Ist der Text kurz und klar gegliedert mit Überschriften und kurzen Absätzen? Auch das erleichtert das Lesen.
  • Kommt der Inhalt auf den Punkt? Nur wenige Internetbesucher interessieren sich für schön gestaltete Willkommensseiten. Sie scannen die Webseite nur nach der gesuchten Information. Den Rest ignorieren sie.

Die Schwierigkeit der Navigation

Der heutige Webbesucher klickt innerhalb von Sekundenbruchteilen. Links, Angebote und Rabatte verlocken zum sofortigen Klick. Zwei, drei Seiten später erst merkt er dann, dass er doch nicht auf der richtigen Unterseite gelandet ist. Dann beginnen häufig die Schwierigkeiten. Wo kam ich her? Wo war die Seite, von der aus ich geklickt habe? Ein Navigationspfad ist hier hilfreich. Er zeigt dem Besucher der Webseite zu jeder Zeit auf, wo er sich gerade befindet. Das ist umso wichtiger, als immer mehr Menschen direkt auf einer Produktseite oder Landingpage landen und nicht über die Homepage auf Ihre Webseiten kommen.

Durchgängige Terminologie

Ganz wichtig: Beachten Sie bitte auch, dass Sie eine einheitliche Terminologie verwenden. Benennen Sie die Startseite nicht abwechselnd Homepage oder Eingangsseite. Das verwirrt den Nutzer. Insbesondere bei Internetshops erlebt man häufig, dass der Warenkorb auf der einen Webseite Einkaufswagen heißt, auf der nächsten dann wieder Warenkorb. Für den Benutzer sind das Stolpersteine, die ihn zum Abbruch verleiten können. Usability beruht zum Großteil auf Konventionen und Gewohnheiten.

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