Tipps aus dem Premium-Praxisguide
Bauplan: Landingpages zur Leadgenerierung

Wer gerade wenig zu tun hat, kann Landingpages zur Leadgenerierung natürlich komplett selbst entwerfen. Aber das ist unnötig und ineffizient. Es gibt gute vorgefertigte Layouts und Konzepte. Sie geben bereits Plätze für die Elemente der Seite vor – das spart viel Zeit. Wir haben hier ein paar Tipps aus dem neuen ConversionBoosting Praxisguide Landingpage-Konzepte für die Leadgenerierung.

Dieser Artikel nennt die Auswahlkriterien für passende Landingpage-Konzepte. Außerdem präsentieren wir exemplarisch das Konzept für Landingpages, mit denen man Besucher für E-Books, Whitepaper und Webinare begeistert, und skizzieren den Weg vom Konzept zur fertigen Landingpage.

Man muss eine Landingpage für die Leadgenerierung nicht wie ein individuelles Kunstwerk gestalten. Das wäre meistens zu viel Mühe für diese Art von Seite. Stattdessen kann man bewährte Layoutvorlagen mit eigenen Elementen füllen. Es reichen ein paar Konzepte, um auch verschiedene Seitenvarianten abzudecken.

Angebot und Zielgruppe

Einige Anforderungen sind für alle Landingpages wichtig. Landingpages müssen den Besucher abholen, informieren und überzeugen und ihn zur gewünschten Handlung führen. Wie man das am besten macht, hängt jedoch davon ab, wen die Landingpage anspricht und was sie bewirbt. Es macht einen Unterschied, ob man auf der Landingpage für ein kostenpflichtiges Angebot (z.B. Fondssparplan) wirbt oder für ein kostenloses Whitepaper (z.B. zum Thema Fondssparen), das der Besucher gegen die Abgabe von Daten erhält.

fondssparplan

Es macht auch einen Unterschied, ob man ein erklärungsbedürftiges Produkt (z.B. Bausparvertrag) bewirbt oder ein wenig erklärungsbedürftiges (z.B. Umzugsservice). Muss man das Angebot kaum erklären, kann die Landingpage kürzer ausfallen – wenig Fließtext und die Vorteile des Angebots als Listenpunkte. Bei erklärungsbedürftigen Angeboten benötigt man in der Regel mehr Text, den man mit Untertiteln gliedert.

Nicht zuletzt macht es einen Unterschied, ob sich die Landingpage an Businesskunden (B2B) oder Konsumenten (B2C) richtet. Während sich bei B2C-Landingpages beispielsweise als vertrauensfördernde Elemente Kundenbewertungen von eKomi oder Trusted Shops eignen, kommen bei B2B-Landingpages eher Kundenlogos oder Hinweise auf lobende Berichte in der Presse infrage.

Die Landingpage für Whitepaper, E-Books und Webinare

Landingpages für Whitepaper, E-Books und Webinare kommen häufiger im B2B- als im B2C-Geschäft vor. Sie sind auch selten erklärungsbedürftig. Sie selbst sollen ja in der Regel etwas erklären. Auf der Landingpage muss man nur betonen, dass sie das tun.

Ein Konzept für solch eine Landingpage sieht oben auf der Seite eine Überschrift sowie nur wenig Text vor. Darunter kommt links ein Bild, in der Mitte platziert man einige Bullet Points mit Informationen, rechts das Formular, das der Interessent ausfüllen muss, um den Inhalt zu erhalten. Weiter unten folgt ein Text zum Anbieter.

Eine Alternative zu dieser Landingpage sieht ähnlich aus, hat aber ausführlichere Inhalte. Neben dem Text über den Anbieter gibt es ein Inhaltsverzeichnis sowie Infos zum Autor. Welche Variante die bessere ist, lässt sich erst einmal nicht sagen.

whitepaper-landingpage

Das Konzept steht: Was jetzt?

Steht das Layout-Konzept, muss man die Platzhalter füllen: eine konkrete Überschrift, ein bestimmtes Bild und das benötigte Formular. Bei der Auswahl können weitere ConversionBoosting-Praxisguides helfen. Ein Tipp: Überschriften sollten den Inhalt der Anzeige aufgreifen, über die der Besucher die Landingpage erreicht hat. Die Überschrift sollte zudem den Nutzen des Angebots für den Besucher in den Vordergrund stellen.

Bilder sollten die Aussage der Landingpage unterstützen oder ergänzen.

  • Beispiel für eine unterstützende Bildfunktion: eine glückliche Familie auf der Landingpage für eine Vorsorgelösung.
  • Beispiel für eine ergänzende Bildfunktion: ein vertrauenswürdig wirkender Mann auf einer Landingpage für ein Investitionsangebot, das hohe Renditen verspricht. Hier ergänzt das Bild (Sie können vertrauen) die Aussage der übrigen Landingpage (Sie können viel gewinnen) und bringt damit einen weiteren wichtigen Aspekt ins Spiel.
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Hat man die Inhalte zusammen, kann der Grafiker Entwürfe für die Landingpage umsetzen. Sind die in Ordnung, folgt die Umsetzung – Arbeit für die Programmierer mit HTML, CSS und JavaScript. Alternativ kann man auf sogenannte Landingpage-Baukästen setzen. Als Abschlussschritt bieten sich A/B-Tests an.

Letztlich geht es um Effizienz

Die kopierbaren Konzepte aus dem Praxisguide „Landingpage-Konzepte für die Leadgenerierung“ können die Effizienz bei den ersten Schritten der Landingpage-Gestaltung deutlich steigern, weil das Grundlayout bereits besteht. Das spart Arbeit und Zeit. Beides sollte man sparen, wo es geht, um es investieren zu können, wo es angebracht ist.

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